In dieser Rubrik informieren wir Sie über Aktualitäten, Wissenswertes oder über Veranstaltungen.

Neu machen wir uns auch gelegentlich zwitschernd bemerkbar.


 

Bonstetten, 30. Oktober 2018

LIEBE UND VERNUNFT

Lina und Eugen Huber. Porträt einer Ehe

 

"Linas unerwarteter Tod 1910 stürzte Eugen Huber in eine Sinnkrise. Über
sieben Jahre schrieb der Verfasser des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs
seiner verstorbenen Frau täglich einen Brief. Er berichtete, was er
erlebte und was ihn bewegte. Diese persönlichen Dokumente eröffnen eine
einmalige Sicht auf den bürgerlichen Alltag um die Jahrhundertwende und
auf eine höchst ungewöhnliche Ehe. Das biografische Porträt zeichnet
eine symbiotische Verbindung auf Augenhöhe – zwischen einem der
bekanntesten Schweizer Juristen und der ehemaligen Kellnerin Lina Weissert.

Anfangs unsterblich verliebt, schätzte Eugen Huber seine Frau über viele
Jahre auch als Mitarbeiterin. Sie war massgeblich an seinen Hauptwerken
beteiligt. Lina ihrerseits, die aus Vernunftgründen in die Ehe
einwilligte, entwickelte im Lauf der Zeit eine tiefe Zuneigung. Diese
Liebe, die 1873 in Zürich ihren Anfang nahm, trug den prominenten
Juristen und Nationalrat durch manche Phase der Depression und
Selbstzweifel."

Verena E. Müller ist Historikerin und Publizistin. Sie setzt sich seit 40 Jahren mit

Frauenfragen auseinander.

Weitere Informationen finden Sie unter

https://www.hierundjetzt.ch/de/catalogue/liebe-und-vernunft_15000063/

 


 

Der erste Band "Brieftagebuch von Eugen Huber" liegt nun als PDF vor:

 

 

"Das Brieftagebuch von Eugen Huber – Rechtsgelehrter und Verfasser des
Schweizerischen Zivilgesetzbuches – ist eine wichtige und sehr ergiebige
zeithistorische Quelle für die rechtswissenschaftliche und historische
Forschung.

Eugen Huber (1849–1923), Professor für Privatrecht, Rechtsgeschichte und
Rechtsphilosophie an der Universität Bern, Verfasser des schweizerischen
Zivilgesetzbuches und Nationalrat schrieb seiner Frau Lina
Huber-Weissert (1851–1910) nach deren Tod acht Jahre lang fast täglich
einen Brief.

Für Huber waren diese Briefe die Fortsetzung der täglichen Gespräche
zwischen ihm und seiner Frau. Die Schreiben an Lina bilden somit eine
Art Tagebuch von Eugen Huber, dessen Lektüre einerseits Privates,
andererseits aber auch die Beobachtungen und Reflexionen eines wichtigen
Zeitzeugen eines für die Schweiz und Europa umwälzenden Jahrzehntes zeigt.

Mit der Edition von Eugen Hubers Brieftagebuch ist diese wichtige und
sehr ergiebige zeithistorische Quelle für die rechtswissenschaftliche
und historische Forschung zur Schweiz nun offen zugänglich.

Das Rechtshistorische Institut der Universität Bern hat unter der
Leitung von Prof. Sibylle Hofer die nur schwer lesbaren Briefe im
Schweizerischen Bundesarchiv gesichtet, transkribiert und zusammen mit
der Universitätsbibliothek Bern für die Publikation vorbereitet.
Sämtliche Briefe Eugen Hubers an seine verstorbene Frau werden in
insgesamt acht Bänden (ein Band pro Brief-Jahrgang) in Bern Open
Publishing der Universitätsbibliothek Bern erscheinen und Open Access
zugänglich sein."

https://bop.unibe.ch/EHB/issue/archive

 


Bonstetten, 22. September 2018

Erhard Roy Wiehn (Hg.)

Nirgends gern gesehen

Jüdische Schicksale im 20. Jahrhundert. Gespräche mit Überlebenden in Konstanz und der Schweiz sowie Gertrud Rothschilds Bericht über die Deportation nach Gurs 1940 und Beiträge von Rabbiner Nathan Peter Levinson 1984/86

Erste Auflage 2015. 438 Seiten, ISBN 978-3-86628-543-9

 

Aus dem Vorwort von Erhard Roy Wiehn

„Woanders konnten wir nirgends hin“

Unsere Rückblicke auf die deutsch-schweizerische Grenzregion am Bodensee im 20. Jahrhundert (18 Gespräche) erschienen im Juni 2012, Ende Oktober desselben Jahres folgte dann Überall nicht zu Hause – Jüdische Schicksale im 20. Jahrhundert (10 Gespräche), beides sind Gesprächsbände, deren Texte bereits im Jahre 1985 entstanden waren. Nun legen wir mit Nirgends gern gesehen (21 Gespräche) einen dritten Gesprächsband vor, dessen Texte ebenfalls ca. 30 Jahre alt, aber noch immer fast ungealtert frisch und zumindest wie von gestern erscheinen. Es handelt sich in der Tat um eine Art Trilogie mit insgesamt 49 Gesprächen (sechs davon mit jeweils zwei Personen) und weiteren ergänzenden Beitragen in den Anhängen. In diesen 49 Gesprächen sind aber noch weitere Personen erwähnt, sodass es sich um weit mehr als 50 jüdische Schicksale handelt, die hier vor dem Vergessen bewahrt werden.

In Nirgends gern gesehen beziehen sich die ersten acht Gespräche auf das jüdische Leben der ersten drei bis vier Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in Konstanz und der Bodenseeregion und beinhalten zugleich Überlebensschicksale im damaligen Eretz Israel/Palästina, Argentinien und in der Schweiz. Das Gespräch mit Kurt und Lotte Thanhauser wurde bei deren Begrüssung in der Israelitischen Gemeinde Konstanz im Mai 1983 mitgeschnitten. Die folgenden 11 Gespräche enthalten verschiedene jüdische Lebensschicksale, die zunächst nichts mit Konstanz zu tun hatten, betreffen sodann jedoch die Zeit früher oder später nach dem Zweiten Weltkrieg in Konstanz. Siegfried (Sigi) Gideon ist ein wichtiger Beobachter aus der Schweiz. Ein Gespräch mit dem damaligen Landesrabbiner Dr. h. c. Nathan Peter Levinson und vier seiner Konstanzer Predigten (1984/86) in Anhang I sind als Hommage gedacht und schliessen die biographischen Texte ab. Als eine Art Ergänzung sind im Anhang II Biography and History (die es in sich haben) des gerne Konstanzer gebliebenen Otto S. Leib und zwei seiner Briefe „archiviert“ sowie ein interessanter Brief von Robert Wieler von 2002. Als kleine Ergänzung zur Gesprächstext-Trilogie kann meine Schrift Jüdisches Leben und Leiden in Konstanz – 50 Jahre Israelitische Kultusgemeinde 1964–2014 (Konstanz 2014) gelesen werden.

Die Gespräche in Nirgends gern gesehen widerspiegeln mehr oder weniger gut das ziemlich ambivalente Lebensgefühl der überlebenden Jüdinnen und Juden im damaligen südwestlichen Westdeutschland, wo man zwar schon nicht mehr „auf gepackten Koffern“ sass, aber trotz allgemein relativ guter Erfahrungen hierzulande doch eher skeptisch in die deutsche
Zukunft schaute.


Weitere Informationen finden Sie unter http://www.hartung-gorre.de

 


 

Bonstetten, 6. April 2018

Sigmund Freud – Oskar Pfister

Briefwechsel 1909–1939

Als historisches Zeugnis einer einzigartigen Freundschaft zwischen Oskar Pfister (1873–1956) und Sigmund Freud (1856–1939) steht ihre Korrespondenz. Bereits vor ihrem ersten Zusammentreffen in Wien im April 1909 setzte ein reger Briefwechsel ein und begleitete die beiden Pioniere der Tiefenpsychologie drei Jahrzehnte lang. Dass ein jüdischer Nervenarzt und Begründer der Psychoanalyse mit einem reformierten Pfarrer aus Zürich eine solch innige Beziehung pflegen konnte, die auch ihre Familien mit einschloss, überrascht und beeindruckt auch heute die interessierte Leserschaft.


Der Herausgeberin fällt das Verdienst zu eine erstmals vollständige Briefedition beider Autoren geschaffen zu haben, die gänzlich neue Einblicke in die Geschichte der Psychoanalyse ermöglichen. Dadurch werden u. a. Sinn und Zweck religionspsychologischer Seelsorge und psychoanalytischer Psychotherapie erkennbar.

Weitere Informationen (inkl. Leseprobe siehe bei E-Book) finden Sie unter http://www.tvz-verlag.ch.

 


 

Bonstetten, 10. Januar 2017

DIE ERRETUNG DER MODERNEN SEELE

Therapien, Gefühle und die Kultur der Selbsthilfe

Die israelische Soziologin Eva Illouz geht bei ihren Forschungsarbeiten davon aus, dass das gesellschaftliche Wertesystem die emotionalen zwischenmenschlichen Beziehungen stark beeinflusst. Sie analysiert minutiös, wie private und intime Beziehungsformen, wie Freundschaft und Liebe, vom kapitalistischen Prinzip der modernen westlichen Welt geprägt werden.

Die Errettung der modernen Seele

Eva Illouz untersucht in ihrem vielbeachteten Buch, wie sich der psychologische Diskurs auf unser kulturelles und emotionales Selbstverständnis auswirkt. Sie zeichnet den Siegeszug der modernen Psychologie, der Psychoanalyse in den USA nach. Dieser Siegeszug begann 1909 mit Freuds Amerikareise und führte mit Hilfe der kulturellen Eliten rasch zur festen Verankerung psychologischer Denkmuster innerhalb der amerikanischen Gesellschaft.

Anhand zahlreicher empirischer Beispiele und mit den scharfen Instrumenten einer kritischen soziologischen Theorie seziert sie die Facetten und Funktionsweisen eines Diskurses, der die Vorstellungen von der Identität des modernen Menschen tiefgreifend verändert. Die moderne Psychologie als Wissenschhaft, so eines ihrer Ergebnisse, verändern den emotionalen Stil einer Gesellschaft (in Beruf, Alltag und partnerschaftlichem Zusammenleben) tiefgreifend.

Weitere Informationen inkl. Leseprobe finden Sie unter Suhrkamp Verlag.

 


 

Rüschlikon, 23. März 2016

Aus dem Notizbuch eines Psychotherapeuten

„Gemeinsame Reise ins Innere“

Viele Menschen beschäftigt die Frage: Was ist Psychologie? Oder was passiert in der psychologischen Beratungssituation, in der Psychotherapie.

Antworten auf eine so knifflige Frage liefert der amerikanische Psychologe James F. T. Bugental (1915-2008) in seinem hoch aktuellen Werk.

„ ... spannend wie ein Roman beschreibt er nicht nur die Fälle von fünf Patienten aus seiner Praxis, sondern er macht sich selbst zu seinem sechsten Patienten und lässt uns teilnehmen an seinem eigenen Weg durch diese Therapien, so dass für den professionellen Leser wie den interessierten Laien deutlich wird, was Psychotherapie mit Therapeut und Klient macht, wie Psychotherapie funktioniert.“

Interessierte finden darin vielfältig Anregung für ein persönliches Fortkommen.

Weitere Informationen finden Sie unter EHP – Verlag Andreas Kohlhage oder im NEBIS-Katalog (externer Link).

 


 

Rüschlikon, 10. Juli 2015

Was macht ein Paar aus?

Interdisziplinäre Überlegungen zu Partnerschaftsbeziehungen.

Die Instabilität des modernen Paarlebens hat unbestritten eine grosse Nachfrage nach Paarberatung oder Paartherapie und eine breite Palette entsprechender Angebote hervorgebracht. Dabei wurde bisher kaum wissenschaftlich und ideologiefrei reflektiert, was ein Paar eigentlich ausmacht und was folglich zu einem gelungenen Paarleben dazu gehört.

Godela von Kirchbach untersucht diese Zusammenhänge interdisziplinär. Ihre historische Annäherung des Paarlebens weist den Mangel an zeitübergreifenden anthropologischen Konstanten nach. Verschiedene Kulturen wie unterschiedliche Epochen orientieren sich an unterschiedlichen Menschenbildern.

Eine psychologische Erörterung verdeutlicht, dass es neben der „romantischen Liebe“ noch andere Formen als Basis von partnerschaftlichem Zusammenleben gibt. Eine systemtheoretische Betrachtung zeigt, dass jedes Paar als solches andere Bedürfnisse hat als seine beiden Mitglieder. Dieses heuristische Modell ermöglicht eine wert- und vorurteilsfreie Annäherung und Bearbeitung der Probleme des Paarlebens bei den einzelnen Individuen wie auch beim Paar.

Den Leserinnen und Lesern offenbart die Autorin mit ihrem lesenswerten Buch ein neues Verständnis und einen erweiterten Zugang zu partnerschaftlichen Themen.

Godela von Kirchbach (2014) Was macht ein Paar aus? Interdisziplinäre Überlegungen für die Paartherapie. Waxmann, Münster - New York

(Band 9 der Reihe: Psychotherapiewissenschaft in Forschung, Profession und Kultur. ISBN 978-3-8309-3071-6)

 


 

Rüschlikon, 10. Dezember 2014

Sehenswerter Film – Yalom's Cure

Yalom's Cure ist ein Dokumentarfilm von Sabine Gisiger, Filmregisseurin und Drehbuchautorin.

Porträtiert wird der bekannte US-amerikanische Psychiater, Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Schriftsteller, Irvin David Yalom. Er ist emeritierter Professor für Psychiatrie an der Universität Stanford und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Bücher und Romane. Yalom gilt als bedeutender Vertreter einer existentiellen Psychotherapie. Seine Werke zur existenziellen Therapie und Gruppentherapie gelten als Klassiker.

 


 

Rüschlikon, 19. September 2014

 

Der kleine Unterschied, der keiner ist

Unterschiedliche Verhaltensweisen von Männern und Frauen werden oft hirnphysiologisch begründet. Neuropsychologe Lutz Jäncke und sein Team konnten die hartnäckigen Vorurteile demontieren, indem sie nachwiesen, dass die anatomischen Besonderheiten von Gehirnen nicht wesentlich durch das Geschlecht bestimmt werden.

Nachzulesen unter UZH News (externer Link):

http://www.uzh.ch/news/articles/2014/der-kleine-unterschied-der-keiner-ist.html

 


 

Rüschlikon, 7. Juli 2014

 

Was Hänschen nicht lernt ...? Biologische, psychologische und ökonomische Perspektiven auf die frühkindliche Sozialisation

Frühe Erfahrungen beeinflussen nachhaltig den weiteren Entwicklungsweg eines Menschen – dies belegen Erkenntnisse aus ganz unterschiedlichen Fachgebieten, etwa der Neurobiologie, der Psychologie, der Soziologie und der Linguistik.
Mit Forschungsergebnissen zur frühen Kindheit und der Frage, was eine Gesellschaft leisten muss, um zu gewährleisten, dass die Potentiale möglichst jedes Menschen geweckt, gefördert und nicht in ihrer Entwicklung behindert werden, will sich die Leopoldina-Lecture „Was Hänschen nicht lernt...? Biologische, psychologische und ökonomische Perspektiven auf die frühkindliche Sozialisation“ befassen.

Über dieses Thema unterhielten sich Expertinnen und Experten im Rahmen einer Vortragsreihe der Leopoldina-Lectures in Herrenhausen, die die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die VolkswagenStiftung gemeinsam ins Leben gerufen haben.

Die Audio-Aufzeichnung vom 19. Juni 2014 kann unter

http://www.youtube.com

(externer Link) aufgerufen werden.

Die Stellungnahme der Arbeitsgruppe zum Thema Frühkindliche Sozialisation. Biologische, psychologische, linguistische, soziologische und ökonomische Perspektiven kann als PDF auf der Webseite von Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften bezogen werden.

 


 

Rüschlikon, 2. Juni 2014

 

Das Anthropologische Prinzip

Kooperation ist der Schlüssel auch für die menschliche Phylogenese.

Über dieses Thema u. a. unterhielten sich Carel van Schaik, Anthropologe und Barbara Bleisch bei einem Rundgang durch das Museum der Anthropologie in Zürich.

Die Aufzeichnung vom 13. April 2014 wurde von SRF Kultur videographiert und kann unter

http://www.youtube.com

(externer Link) aufgerufen werden.

 


 

Rüschlikon, 30. Mai 2014

UNESCO-Erklärung von Sevilla: „Gewalt ist kein Naturgesetz“

Die UNESCO ist eine Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Derzeit sind 195 Mitgliedstaaten in der UNESCO vertreten. Sie hat ihren Sitz in Paris. Die Leitidee der UNESCO lautet: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“ Diese Leitidee steht in der Präambel ihrer Verfassung (Gründungsvertrag), die 37 Staaten am 16. November 1945 in London mitunterzeichnet haben.

Die „Erklärung von Sevilla“, ist der Nachweis der UNESCO über deren Bemühungen um internationale Verständigung, friedliche Zusammenarbeit und die Achtung der Menschenrechte.

Diese Resolution wurde als Beitrag zum Internationalen Friedensjahr von 1986 von zwanzig Wissenschaftlern verfasst und durch die UNESCO als formulierte Erklärung zur Gewaltfrage weltweit verbreitet.

Die „Erklärung von Sevilla“ wendet sich energisch gegen das fatalistische Festhalten an der Meinung, Gewalt und Aggression seien eine Art „Naturgesetz“, und auch noch so gut gemeinte Aktionen könnten nichts daran ändern. Die Erklärung von Sevilla wurde mittlerweile von mehr als 100 nationalen und internationalen wissenschaftlichen Verbänden und Vereinigungen gebilligt, unter ihnen der Internationale Rat für Psychologie (International Council of Psychologists) und in den USA die nationalen Fachverbände für Psychologie, Sozialpsychologie und Anthropologie (American Psychological Association; Society for the Psychological Study of Social Issues; American Anthropological Association). (Veröffentlicht in UNESCO heute, 1-3/1991)

Erklärung von Sevilla

Wir halten es für unsere Pflicht, uns aus der Sicht unserer verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen mit der gefährlichsten und zerstörerischsten Aktivität des Menschen zu befassen: mit Krieg und Gewalt.

Wir wissen, dass Wissenschaft ein Produkt des Menschen ist und deshalb weder letztgültige noch umfassende Wahrheiten formulieren kann.

(...) Unsere Meinung haben wir in der nachstehenden „Erklärung zur Gewaltfrage“ formuliert. Wir wenden uns gegen den Missbrauch von Ergebnissen biologischer Forschung zur Legitimation von Krieg und Gewalt. Einige dieser Forschungsergebnisse, die wir als solche nicht bestreiten, haben beigetragen zur Schaffung einer pessimistischen Stimmung in der öffentlichen Meinung. Wir glauben, dass die öffentliche und gut begründete Zurückweisung falscher Interpretationen von Forschungsergebnissen einen wirksamen Beitrag zum internationalen Friedensjahr 1986 und zu künftigen Friedensbemühungen leisten kann.

Der Missbrauch wissenschaftlicher Theorien und Forschungsergebnisse zur Rechtfertigung von Gewalt ist nicht neu; er begleitet die gesamte Geschichte der modernen Wissenschaften. So wurde beispielsweise die Evolutionstheorie herangezogen zur Legitimation von Krieg, Völkermord, Kolonialismus und Unterdrückung der Schwächeren.

Unsere Position ist in fünf Thesen formuliert. Wir sind uns dessen bewusst, dass vom Standpunkt unserer wissenschaftlichen Fachrichtungen noch weit mehr zur Frage von Krieg und Gewalt zu sagen wäre. Wir beschränken uns jedoch auf fünf Kernaussagen, die wir für einen wichtigen ersten Schritt (zur Erarbeitung einer umfassenden wissenschaftlichen Position) halten.

(1) Verhaltensforschung (Ethologie)

Wissenschaftlich nicht haltbar ist die Annahme, der Mensch habe das Kriegführen von seinen tierischen Vorfahren ererbt. Zwar gibt es Kampf im ganzen Tierreich: doch gibt es nur einige wenige Berichte von Kämpfen zwischen organisierten Gruppen von Tieren, und in keinem von ihnen ist die Rede vom Gebrauch von Waffen. Die normalen Verhaltensweisen von Raubtieren haben nichts zu tun mit Gewalt innerhalb derselben Spezies (Gattung). Kriegführung ist ein spezifisch menschliches Phänomen, das sich bei anderen Lebewesen nicht findet.

Die Tatsache, dass sich die Kriegführung im Lauf der Geschichte so radikal verändert hat, zeigt, dass Kriege Produkte kultureller Entwicklung sind. Biologisch hat Krieg mit Sprache zu tun, die es möglich macht, Gruppen zu koordinieren, Technologien zu vermitteln und Werkzeuge zu gebrauchen. Aus der Sicht der Verhaltensforschung und Biologie sind Kriege möglich, aber nicht unausweichlich, wie ihre unterschiedlichen Formen in verschiedenen Epochen und Regionen zeigen. Es gibt sowohl Kulturen, in denen über Jahrhunderte Kriege geführt wurde, als auch solche, die zu bestimmten Zeiten regelmässig geführt haben, zu anderen wieder nicht.

(2) Biogenetik (biologische Verhaltensforschung)

Wissenschaftlich nicht haltbar ist die Annahme, Krieg oder anderes gewalttätiges Verhalten sei beim Menschen genetisch vorprogrammiert. Gene sind beteiligt an allen Funktionen unseres Nervensystems; sie stellen ein Entwicklungspotential dar, das nur in Verbindung mit seinem ökologischen und sozialen Umfeld realisiert werden kann. Individuen haben sehr unterschiedliche genetische Vorgaben, mit denen sie ihre Erfahrungen machen; es ist die Wechselwirkung zwischen der genetischen Ausstattung des Menschen und seiner Umwelt, in der sich die Persönlichkeit ausbildet. Abgesehen von seltenen krankhaften Fällen gibt es keine zwanghafte genetische Prädisposition für Gewalt; für das Gegenteil (die Gewaltlosigkeit) gilt dasselbe. Alle Gene gemeinsam sind bei der Entwicklung unserer Verhaltensmuster und -möglichkeiten beteiligt; doch determinieren sie allein noch nicht das Ergebnis.

(3) Evolutionsforschung

Wissenschaftlich nicht haltbar ist die Annahme, im Lauf der menschlichen Evolution habe sich aggressives Verhalten gegenüber anderen Verhaltensweisen durchgesetzt. In allen Gattungen von Lebewesen, die man erforscht hat, wird die Position innerhalb einer Gruppe durch die Fähigkeit zur Kooperation und zur Bewältigung der für die Gruppe wichtigen sozialen Aufgaben erworben. „Herrschaft“ setzt soziale Bindungen und Vereinbarungen voraus; auch wo sie sich auf aggressives Verhalten stützt, ist sie nicht einfach gebunden an den Besitz und Gebrauch überlegener physischer Kraft. Überall dort, wo bei Tieren künstlich die Selektion aggressiven Verhaltens gefördert wurde, führte das sehr schnell zu hyper-aggressiven Verhaltensweisen der Individuen.

Das ist ein Beleg dafür, dass Aggression unter natürlichen Bedingungen nicht das einzige evolutionäre Selektionsmerkmal ist. Wenn man solche im Experiment geschaffenen hyper-aggressiven Tiere in eine soziale Gruppe einführt, zerstören sie entweder deren soziale Struktur oder sie werden verjagt. Gewalt ist weder ein Teil unseres evolutionären Erbes noch in unseren Genen festgelegt.

(4) Neurophysiologie (z. B. Erforschung der Hirnfunktionen)

Wissenschaftlich nicht haltbar ist die Annahme, das menschliche Gehirn sei „gewalttätig“. Zwar enthält es alle Funktionen, die zur Anwendung von Gewalt benötigt werden, doch werden diese nicht automatisch durch innere oder äussere Reize aktiviert. Anders als andere Lebewesen, aber durchaus ähnlich den höheren Primaten, werden solche Reize beim Menschen zuerst durch die höheren Hirnfunktionen gefiltert, bevor sie Handlungen auslösen. Unser Verhalten ist geformt durch die Erfahrung in unserer Umwelt und im Verlauf unserer Sozialisation. Nichts in der Neurophysiologie des Menschen zwingt zu gewalttätigen Reaktionen.

(5) Psychologie

Wissenschaftlich nicht haltbar ist die Annahme, Krieg sei verursacht durch einen „Trieb“ oder „Instinkt“ oder irgendein anderes einzelnes Motiv. Die Geschichte der modernen Kriegführung kennt sowohl den Vorrang emotionaler Faktoren, die manche „Triebe“ oder „Instinkte“ nennen, als auch rationaler Überlegungen.

Kriege basieren heute auf einer Vielzahl von Faktoren: der systematischen Nutzung individueller Eigenschaften wie Gehorsam, Suggestion und Idealismus, sozialer Fähigkeiten wie der Sprache und rationaler Überlegungen von Kosten-Nutzen-Rechnung, Planung und Informationsverarbeitung. Die Technologie der modernen Kriegführung hat besonderes Gewicht gelegt auf die Förderung „gewalttätiger“ Persönlichkeitsmerkmale sowohl bei der Ausbildung von Kampftruppen wie auch beim Werben um die Unterstützung der Bevölkerung. So kommt es, dass solche Verhaltensmerkmale oft fälschlicherweise als Ursachen und nicht als Folgen des gesamten Prozesses angesehen werden.

Schlussfolgerungen

Wir ziehen aus allen diesen Feststellungen einen Schluss: Biologisch gesehen ist die Menschheit nicht zum Krieg verdammt; sie kann von falsch verstandenem biologischen Pessimismus befreit und in die Lage versetzt werden, mit Selbstvertrauen im internationalen Friedensjahr 1986 und in den kommenden Jahren an die notwendige Umgestaltung der Verhältnisse zu gehen. Zwar hat es diese Aufgabe vorwiegend mit der Umgestaltung von Institutionen und des Verhaltens der Gemeinschaft zu tun; doch stützt sie sich auch auf das Bewusstsein der einzelnen Akteure, das entweder von Pessimismus oder von Optimierung gesteuert sein kann. Ebenso wie „Kriege im Geiste des Menschen entstehen“, so entsteht auch der Frieden in unserem Denken. Dieselbe Spezies, die den Krieg erfunden hat, kann auch den Frieden erfinden. Jeder von uns ist dafür mit verantwortlich.“

Nachzulesen auf der Webseite der der Deutschen UNESCO-Kommission.

 


Rüschlikon, 17. März 2014

LERNGELEGENHEITEN FÜR KINDER BIS 4

40 Kurzfilme über frühkindliches Lernen im Alltag.

Lerngelegenheiten für Kinder bis 4“ ist ein Projekt über frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung der Schweizerischen UNESCO-Kommission und des Netzwerks Kinderbetreuung Schweiz.

In ihren ersten Lebensjahren lernen Kinder so viel wie in keiner späteren Lebensphase. Sie sind neugierig. Sie erkunden die Welt mit allen Sinnen. Der Alltag steckt voller Gelegenheiten, etwas Neues zu entdecken. Die 40 Kurzfilme machen anschaulich, was bei einer kindlichen Entdeckungsreise alles geschieht.

Das Projekt finden Sie unter

http://www.kinder-4.ch (externer Link).

PS: Sie können diese Filme auf Ihrem PC speichern und weiteren Personen offline zeigen.

 


Rüschlikon, 12. März 2014

DIE LIEBE. UND WIE SICH LEIDENSCHAFT ERKLÄRT

Wie Liebe und Leidenschaft in einer Liebesbeziehung beständig funktionieren, das ist das zentrale Thema vieler Paare! – Wie aber gelingt Partnerschaft?

Anregung dazu finden interessierte Paare im Titel von Bas Kast (S. Fischer, 2004). Ein kurzer Dialogausschnitt illustriert wie beispielsweise das Paar Kirsten und Jim miteinander kommunizieren:

Kirsten: Ich bin so schnell irritiert. Ich weiss, es ist wirklich schwer mit mir zu leben ...

Jim: Gibt es irgendetwas, das dich am meisten irritiert?

Kirsten: Ich hab das Gefühl, als sei mein Leben durcheinander geraten. Ich habe für viele Dinge einfach keine Zeit mehr.

Jim: Was könnte dich denn glücklicher machen? Manchmal sprichst du davon, dass du keine Ziele mehr hast. Dass du nicht weisst, was du genau tun willst ...

Kirsten: ... Ja, das stimmt. Ich hatte doch vorher immer Ziele, oder? Ich frag mich, was für ein Ziel ich mir mal wieder setzen könnte.

Finden Sie sich in dieser Form der Gesprächsführung wieder?

Der Autor trägt in seinem Buch viele bemerkenswerte Antworten aus verschiedenen Partnerschaftsforschungen zusammen und weist nach, dass gelingende Partnerschaft gemeinsam getragen wird von beiden Partnern. Dass sie sich gegenseitig unterstützen und sich auch helfen lassen, sich Zuwendung, Wertschätzung und Aufmerksamkeit schenken, und dass sie den Anderen akzeptieren in all seinen Stärken und Schwächen.

 


Rüschlikon, 6. Januar 2014

Sehenswerter Film – The King's Speech

 

Tom Hoopers Filmdarstellung The King's Speech folgt biographischen Hintergründen. Prinz Albert leidet seit frühester Jugend an einer Sprachstörung, die ihm fliessendes Sprechen verunmöglicht. Erst mit Hilfe eines unkonventionellen Sprachtherapeuten lernt der neue König Englands, George VI, sein Handicap Schritt für Schritt zu überwinden.

Der Film gewann bei der Oscarverleihung 2011 vier Auszeichnungen in den Kategorien bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller und bestes Originaldrehbuch.

Ein feinsinniger Dialog macht diesen Film zu einem besonderen psychologischen Meisterwerk.

Der sehenswerte Film ist als DVD erhältlich. Auch wird er in der Ausleihbibliothek (NEBIS-Katalog; externer Link) angeboten.

 


 

Rüschlikon, 16. Oktober 2013

Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch

Die Möglichkeit, Schwangerschaft und Elternschaft selbst zu bestimmen, ist eine wichtige Errungenschaft der Moderne. Damit jede Schwangerschaft einer gewollten Entscheidung beider Partner folgt, sollte deren Zeitpunkt bestimmt gewählt werden. Dies setzt voraus, dass Frauen und Männer über ihren Körper Bescheid wissen und aus einer Anzahl an Verhütungsmethoden das für sie geeignete Mittel auswählen können.

Generell gilt: Verhütung betrifft Männer und Frauen gleichermassen! Moderne Paare besprechen sich darüber offen, da beide die gemeinsame Verantwortung tragen.

Auf der Webseite des Museums für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch in Wien finden Sie eine informative Auswahl an vielen Themen rund um die Verhütung und Schwangerschaft. Der Fokus wird dabei durch den historischen Bezug erweitert und vertieft.

 


Rüschlikon, 12. September 2013

RICHTIG IRREN

„Jeder klagt über sein Gedächtnis, niemand klagt über sein Urteilsvermögen.“

François de La Rochefoucauld (1613–1680)

Irren ist menschlich und niemand ist unfehlbar. Zum Glück! Dem würden wir gerne zustimmen, gehen wir doch stillschweigend davon aus, dass es in der Regel die anderen sind, die sich irren. Wir sind davon überzeugt, Recht zu haben. Aber warum bereitet es uns so grosse Mühe, einen Fehler einzugestehen? Und aus welchem Grund empfinden wir das Rechthaben als derart befriedigend?

Kathryn Schulz geht mit Scharfsinn und Witz diesen Fragen nach und zeigt, wie Unkenntnis über Denkfehler und Irrtümer unser Leben beschwerlich machen. (NEBIS-Katalog; externer Link)

Weitere Informationen inkl. Leseprobe und Interview (Links) finden Sie unter Riemann Verlag.

 


Rüschlikon, 24. April 2013

Allererste Liebe

Wie Babys Glück und Gesundheit lernen

Anne-Ev Ustorf beschreibt in verständlicher Art und Weise über die emotionale Entwicklung des kindlichen Gefühlslebens. – Ein aktuelles Sachbuch über die Wichtigkeit der ersten Lebensjahre für die Entwicklung eines Menschen. Das Fundament für seelische Gesundheit und Wohlbefinden wird bereits in der Schwangerschaft und den erstens drei Lebensjahren gelegt.

Zusätzliche Informationen inkl. Leseprobe finden Sie unter Klett-Cotta Verlag oder Sie leihen das Buch in der Zentralbibliothek Zürich NEBIS-Katalog (beides externe Links) aus.

 


 

Rüschlikon, 26. Januar 2013

 

Talk im Turm – „What is a good life for you?“

Oder was können Paare tun, um ihre Beziehung erfolgreich zu führen?

Diese Fragen diskutierten Guy Bodenmann und Willibald Ruch im Talk im Turm vom 21. Januar 2013. Durch das Gespräch führten Thomas Gull und Roger Nickl, Redaktoren der Zeitschrift magazin der Universität Zürich.

Viermal jährlich debattieren Forscherinnen und Forscher ein Schwerpunktthema, welches in der Zeitschrift magazin lanciert wird.


Das Podiumsgespräch wurde videographiert und kann unter

http://www.uzh.ch/news/articles/2013/wie-man-lernt-gluecklich-zu-sein.html

(externer Link) aufgerufen werden.

 


 

Rüschlikon, 13. November 2012

Kaiserschnitt – Faktenwissen für angehende Eltern

Auf der Webseite „Faktencheck Gesundheit Kaiserschnitt“ – ein Gesundheitsprojekt der Bertelsmann Stiftung – finden Sie Informationen.

 


 

Rüschlikon, 8. November 2012

Neues Internetportal

Das neue Internetportal dasGehirn.info wurde von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft e. V. und dem dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe realisiert. Das Projekt wird wie folgt vorgestellt:

„Das Gehirn ist das Organ im Körper, das uns bestimmt. Wie es funktioniert – und wie gut – beeinflusst den Geist. Das Individuum. Den Menschen.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat die neurowissenschaftliche Forschung enorm viel über Aufbau und Funktion des Gehirns gelernt. Anatomen, Psychologen, Mediziner, Biologen in verschiedensten, teils hochspezialisierten Forschungsrichtungen entdecken tagtäglich neue erstaunliche Dinge über den Kosmos im Kopf. So versteht man inzwischen ansatzweise, wie das Gedächtnis funktioniert, blickt tief in die geheimnisvolle Welt der Emotionen, ergründet die überraschenden Prinzipien der Wahrnehmung. Gleichzeitig stellen uns viele Erkenntnisse vor völlig neue Fragen: Gibt es überhaupt einen freien Willen? Ist es ethisch vertretbar, Erinnerungen zu löschen? Kann und darf man dem Denkvermögen mit Medikamenten auf die Sprünge helfen? Kurz: Die Hirnforschung schafft Wissen, das unser Leben, unser Selbstverständnis verändert – und in Zukunft weiter verändern wird.

dasGehirn.info hat sich zum Ziel gesetzt, das Gehirn, seine Funktionen und seine Bedeutung für unser Fühlen, Denken und Handeln darzustellen – umfassend, verständlich, attraktiv und anschaulich in Wort, Bild und Ton. ...“

 


 

Rüschlikon, 25. Juni 2012

 

Christina Caprez

Familienbande

15 Porträts

Mit Fotografien von Judith Schönenberger und drei Experteninterviews mit Ingeborg Schwenzer, Heidi Simoni und Simon Teuscher. 2012 Limmat Verlag, Zürich

„Von der kinderreichen zur elternreichen Zeit“

Die klassische Kleinfamilie – bestehend aus einem Elternpaar mit eigenen Kindern – ist heute nur noch eine von zahlreichen Familienformen. Hierzulande werden Tag für Tag vier bis fünf Kinder durch medizinisch unterstützte Fortpflanzung geboren. Das traditionelle Rollenmodell mit Alleinernährer und Hausfrau stellt heute eher die Ausnahme dar: Noch Anfang der 1990er-Jahre lebten mehr als die Hälfte der Haushalte mit schulpflichtigen Kindern dieses Modell, heute sind es weniger als ein Drittel. Die Ehe als Lebensform hat an Selbstverständlichkeit eingebüsst, jede zweite Ehe wird geschieden, und zwei von fünf Personen gehen gar nie eine Ehe ein.

Christina Caprez zeigt am Beispiel von fünzehn Familienporträts, wie sich das klassische Familienmodell schrittweise verändert hat. (NEBIS-Katalog; externer Link)

Weitere Informationen finden Sie unter dem Link zum Limmat Verlag.


[Top ...] »